Im Suff (Konrad Alberti)


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Leseprobe:

Erster Vorgang Sowie der Vorhang aufgerollt wird, verbreitet sich ein scharfer Spiritusduft über den Zuschauerraum, man riecht genau, daß es neunziggrädiger ist. Die Bühne bleibt anderthalb Minuten leer, darauf hört man hinter der Szene links eine sonore Männerstimme in singendem Sächseln: Lehmann, Se sein ä Rindvieh. Eine Tür wird heftig zugeschlagen. Nach einer halben Sekunde tritt Krawutschke aus dem Ärztezimmer heraus. Er ist ein kleiner Mann mit semmelblondem Haar und Spitzbart. Ansatz zum Höcker. Er trägt auf der Spitze seiner Höckernase einen neusilbernen Kneif über den er hinwegschielt. Seine hellblauen Augen sind wässerig. Er spricht sehr schnell in hastigen Stößen mit auffallend sächsischem Anklang: er ist in der Schäffelgasse zu Dresden geboren. Er hat in Heidelberg studiert und von dort sehr burschikose Manieren mit heimgebracht. Er wiederholt häufig Worte und halbe Sätze und schiebt ganz unmotiviert ein »nu äben« oder ein »i nu heeren Se mal« ein. Sonst ist er jovial und munter, und immer vergnügt. Er trägt langgestreifte Hosen, ein....

Autoreninformationen:Konrad Alberti

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Im Suff (Konrad Alberti)
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