Die Märchen des Steinklopferhanns (Ludwig Anzengruber)


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Leseprobe:

Die breite Straße lief eine geraume Weile neben gelben Kornfeldern hin, bis ihr die Augen weh taten, da war sie recht froh, daß der Tannenwald bis zu ihr hinrückte und sie eine andere Weile im Grünen und im Schatten laufen konnte. Die Felder bogen aber da von der Straße ab und zogen weithin an dem grünen Walde, und das Korn sagte zu den Tannen: »Was so ein Wald für ein unnütz Ding ist, höchstens umgehauen mag er das zu Ende führen, was wir begonnen, mag backen helfen und die Leute wärmen, denen wir Leib und Seel zusammenhalten.« Die hohen Tannen schüttelten die Köpfe und sagten: »Muß sich einer nie einbilden, er richt's allein auf der Welt; wir stehen hier auf der Wacht, daß nicht der kalte Wind über die Niederung weht und euch verbläst, daß ihr die grünen Halme verfroren auf den Boden sinken laßt, und wir ziehen den Regen herbei, der euch tränkt, und laßt uns einmal ausgehauen sein, dann wächst die weite Niederung hinab nicht halb soviel, und der Kies und das Geröll und die nackte Erde rücken gegen das Dorf, um dem Bauer gute Nacht zu sagen.« Ob die Bauersleut manchmal so dachten vom.....

Autoreninformationen:Ludwig Anzengruber

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Die Märchen des Steinklopferhanns (Ludwig Anzengruber)
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