Zahlungsmittel im Vergleich: So kauft man sicher online

Online-Shopping wird immer beliebter: Bereits 2017 kauften Umfragen zufolge rund 91 Prozent aller Deutschen mindestens einmal im Jahr Waren im Internet ein. Den größten Anteil machen dabei bekannte Versandhäuser wie Amazon oder Auktionsplattformen wie eBay aus, doch auch Kleinanzeigenmärkte stoßen bei den Deutschen auf Zuspruch. Doch auch wenn die beliebtesten Versandriesen so gut wie jedes Produkt auf Lager haben, stößt man bei Nischenartikeln schnell an deren Grenzen und muss sich bei kleineren, spezialisierteren Websites umsehen.

Dabei stellt sich natürlich die Frage nach der Sicherheit: Welchen Anbietern kann ich vertrauen und welche Zahlungsmethoden bieten den besten Schutz?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, auf welche Zeichen man beim Einschätzen einer Website achten sollte. Ein erster Anhaltspunkt kann hier das Impressum sein: Sind Informationen über den Betreiber, seinen Standort sowie Kontaktmöglichkeiten nicht sofort ersichtlich, ist Vorsicht geboten. Ganz wichtig ist außerdem eine SSL-Verschlüsselung überall dort, wo wichtige Informationen wie Kreditkarteninfos oder Adressdaten eingegeben werden. Diese erkennt man am https:// vor der URL; einige Browser zeigen überdies bei einer sicheren Verbindung ein kleines Schlosssymbol in der Adresszeile an. In einem weiteren Schritt kann es nie schaden, sich die Erfahrungsberichte anderer Nutzer durchzulesen, um nicht einem potenziellen Betrüger ins Netz zu laufen: Plattformen wie Web of Trust oder Trustpilot sammeln Nutzerbewertungen und erlauben so eine scheinbar unparteiische Darstellung von außen. Auch hier darf man selbstverständlich nicht allen Beiträgen glauben: Einige Verkäufer posten falsche Fünf-Sterne-Reviews, um vertrauenserweckend zu wirken.

Macht die Website jetzt noch einen sicheren Eindruck, geht es an die Wahl der richtigen Zahlungsmethode.

Kryptowährungen

Wer Bitcoin hört, denkt in den letzten Monaten wohl vor allem an stark sinkende Preise. Dass das nicht alles ist, zeigen Anbieter wie der Microsoft-Shop oder Casinos wie Live-Casinos24: Die Zahlung per Kryptowährung unkompliziert von statten und ist je nach Plattform schon nach wenigen Sekunden beim Empfänger angekommen, sodass eine schnelle Bearbeitung möglich ist und Bestellungen eher eintreffen. Wer auf Systeme wie Monero oder ähnliche setzt, kann darüber hinaus einkaufen, ohne persönliche Daten preiszugeben – praktisch!

Die Kreditkarte

Wer mit Kreditkarte bezahlt, kann sich meist auf einen zuverlässigen Käuferschutz in Form von einfachen sogenannten ‚Chargebacks‘ verlassen. Sollte eine Sendung mal nicht ankommen oder stark von der Beschreibung abweichen, führt das Geldinstitut einfach eine Rücküberweisung aus. Ein Nachteil ist das Risiko, Opfer eines Datendiebstahls zu werden: Da man bei jeder Website seine Kreditkarteninformationen einzeln angeben muss, wächst die Chance, dass doch einmal ein betrügerischer Anbieter dabei ist. Eine dedizierte Karte für Onlinekäufe kann hier Sicherheit schaffen.

PayPal

PayPal hat sich in den letzten Jahren zum Standard gemausert, wenn es um Online-Zahlungen geht. Der Dienst verspricht ein umfassendes Schutzprogramm sowie den Komfort, mit nur einem Konto auf einer Vielzahl verschiedener Seiten einzukaufen. Das funktioniert in der Regel gut – das Risiko einer Kontoschließung besteht jedoch immer, wenn ein Anbieter im Streitfall die eigenen Angaben anficht. Das passiert zum Glück jedoch selten und im Zweifelsfall entscheidet sich der Konzern in der Regel im Sinne des Kunden.

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