Bitcoins & Co: Wie sieht die Zukunft für Kryptowährungen aus?


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2019 haben die digitalen Währungen ausgesprochen kräftige Erholungstendenzen gezeigt. Auch wenn Bitcoin und Co. noch weit weg von den Höchstständen aus dem Jahr 2017 (bzw. 2018) sind, so gibt es doch ein paar Prognosen, die dafür sprechen, dass man nun in den Kryptomarkt investieren sollte. Denn das Bitcoin Halving steht vor der Tür – und dabei handelt es sich um ein Ereignis, das bislang immer für einen Höhenflug gesorgt hat, inklusive dem Aufstellen von einem neuen Höchststand.

Doch der Corona-Virus hat den Kryptomarkt ordentlich in die Knie gezwungen. Der Bitcoin stürzte innerhalb weniger Tage von 8.200 US Dollar auf unter 4.000 US Dollar ab – plötzlich war nichts mehr von einer Krisenwährung spürbar. Doch die heftige Korrektur kann auch als Chance verstanden werden: Nun besteht durchaus die Möglichkeit, zu einem halbwegs günstigen Preis in den Bitcoin – oder in andere Kryptowährungen – zu investieren.

Ein Jahrzehnt voller Höhen und Tiefen

Nachdem im Jahr 2008 der Bitcoin erstmals in einem von Satoshi Nakamoto veröffentlichtem White Paper Erwähnung fand, konnte die digitale Währung schon mehrfach auf sich aufmerksam machen. Lange Zeit war unklar, ob sich der Bitcoin überhaupt am Markt halten könnte – immer wieder gab es ein paar Höhenflüge, in weiterer Folge aber wieder drastische Abstürze.

So lag der Bitcoin Mitte 2016 noch im dreistelligen US Dollar-Bereich. Anfang 2017 bewegte sich der Bitcoin bei über 1.000 US Dollar – zwölf Monate später, kurz vor Weihnachten 2017, lag der Bitcoin-Preis bei fast 20.000 US Dollar. 2018 folgte dann der Absturz: Plötzlich ging es auf 10.000 US Dollar – Ende 2018 lag man bei nur noch 3.000 US Dollar.

2019 folgte dann, auch ausgelöst durch Libra, die geplante Kryptowährung aus dem Hause Facebook, ein starkes Comeback. Innerhalb weniger Wochen kletterte der Bitcoin-Preis auf fast 14.000 US Dollar – und stürzte neuerlich ab. Von 6.500 US Dollar ging es dann Anfang 2020 wieder steil bergauf. Nachdem man die 10.000 US Dollar-Marke übersprang, sahen viele Experten schon die Vorboten für das bevorstehende Bitcoin Halving.

Jedoch kam mit dem Corona-Virus der Absturz. Auf einmal rutschte der Bitcoin-Preis auf unter 4.000 US Dollar. Kann man die vielen Prognosen, die den Bitcoin bereits bei über 100.000 US Dollar gesehen haben, nun in den Mülleimer werfen?

Krise als Chance wahrnehmen

Es mag schwierig sein, jetzt die Frage zu beantworten, wie es mit dem Bitcoin im Jahr 2020 weitergehen wird. Zum aktuellen Zeitpunkt (März 2020) liegt der Bitcoin bei 5.000 US Dollar – Tendenz fallend. Die „Bären“ sind am Zug; noch ist unklar, wann es zu einer Erholung kommt. Vor allem auch deshalb, weil nebenbei die Aktienmärkte im freien Fall sind und auch Gold, bislang ebenfalls als Krisenwährung eingeordnet, den Boden unter die Füße verloren hat.

Jede Krise mag eine Chance sein. Dass der Kryptomarkt derart stark in Mitleidenschaft gezogen wird, mag selbst für Experten eine Überraschung sein. Doch an dieser Stelle ist auch zu erwähnen, dass der Bitcoin zu jung ist, um schon einmal eine derartige Krise erlebt zu haben.

Wie geht es weiter?

Die Prognosen sind, obwohl es aktuell keine rosigen Zeiten für Kryptowährungen sind, aber dennoch vielversprechend. Letztlich ist das Bitcoin Halving ein Prozess, der sozusagen vor der Tür steht – die Halbierung der Bitcoin-Rewards wird für Mai erwartet. Dann gibt es in weiterer Folge nur noch 6,25 Coins statt 12,5 Coins für gelöste Aufgaben. Aufgrund der Tatsache, dass bislang jedes Halving einen Höhenflug ausgelöst hat, kann nun auch jetzt davon ausgegangen werden, dass sich der Bitcoin-Preis spätestens hier erholen könnte.

Es stellt sich letztlich nur die (berechtigte) Frage, wie weit der Preis nach unten gehen wird, bevor wieder die „Bullen“ das Ruder in die Hand nehmen. Wer Bitcoin kaufen wollte, sich bislang aber nicht getraut hat bzw. der Meinung war, der Bitcoin-Preis sei zu hoch, sollte jetzt zuschlagen.

Natürlich besteht die Gefahr, dass der Bitcoin unter die 4.000 US Dollar-Grenze rutscht – jedoch besteht auch die Hoffnung, dass es demnächst wieder steil nach oben gehen könnte.

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